Wer trägt die Schuld am Wetter-Chaos?
18. August 2010
Hochwasser in Europa, Regenfälle in Brasilien, Dürre in Afrika, Flutkatastrophe in Pakistan, Erdrutsch in China, Waldbrände in Russland. Mehrere Kontinente werden zeitgleich von Katastrophen erschüttert. Millionen Menschen verlieren ihr Hab und Gut, tausende Menschen sterben, Ernteausfälle sorgen für eine langfristige Verknappung von Nahrungsmitteln. Der Direktor der russischen Kulturstiftung Andrei Areshev macht sich Gedanken über das globale Wetter-Chaos.
Die Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre steige. Man spricht von globaler Erderwärmung. Die Pole schmelzen. Ausgelöst durch das vom Menschen ausgestoßene Treibhausgas Kohlenstoffmonoxid (CO²). Von den Medien werden wir mit diesem Thema pausenlos indoktriniert. Aber die Propagandalüge wird von der Mehrheit nicht aufgenommen. Nicht mal Al Gore schaffte es mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ die Propaganda salonfähig zu machen.
„Das Auftreten der abnormal hohen Temperaturen ausschließlich in Russland und den benachbarten Ländern erfordert alternative Erklärungsansätze“, schreibt der Russe in einem jüngst veröffentlichten Fachartikel. Areshevs Verdacht fällt auf das US-amerikanische Forschungsprogramm HAARP (High-Frequency Active Aural Research Program). Das HAARP ist ein US-amerikanisches ziviles und militärisches Forschungsprogramm, bei dem hochfrequente elektromagnetische Wellen zur Untersuchung der oberen Atmosphäre eingesetzt werden. Doch Andrei Areshev vermutet, dass die Anlagen in Wahrheit einem ganz anderen Zweck dienen: HAARP stelle vermutlich einen neuen Typus von Massenvernichtungswaffen und anderen Instrumenten her, die „genutzt werden können, um wahlweise Öko- und Landwirtschaftssysteme von bestimmten Ländern zu destabilisieren“.
Doch nicht nur an Land, sondern auch aus dem All wittert Areshev Gefahr: Das amerikanische Weltraumfahrzeug X-37B hat das Misstrauen des russischen Forschers geweckt. Bei der unbemannten Raumsonde, die im April 2010 ins Weltall gebracht wurde, handelt es sich laut Pentagon um den Prototyp für ein Weltraum-Shuttle, das irgendwann einmal Menschen ins All fliegen soll. Interessant ist aber, dass sich an Bord des Weltraum-Shuttel Laserwaffen befinden.
In Russland werden die Forschungsergebnisse Areshevs durchaus ernst genommen. Sein Artikel wurde sogleich im ganzen Land veröffentlicht, darunter auch in der Fachzeitschrift „International Affairs“ – herausgegeben vom russischen Außenministerium.
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch die US-amerikanische Strategic Defense Initiative. Weitere Informationen zu dieser Initiative findet man hier.
US-Investoren suchen nach neuen Geldquellen
15. August 2010
Den Vereinigten Staaten von Amerika geht das Geld aus. Auch der erwartete Aufschwung bringt nicht den gewünschten Erfolg. In diesen wirtschaftlich schweren Zeiten holen US-Investoren ihre alten Bücher aus dem Archiv und prüfen die ausstehenden Verbindlichkeiten. Hierbei viel den Kreditgebern auf, dass die Weimarer Republik Anfang des 20. Jahrhunderts über 200 Millionen US-Dollar Schulden aufgenommen haben, um die Folgen des Ersten Weltkrieges zu finanzieren.
Um die ausstehenden Schulden einzutreiben haben die Investoren ein US-Gericht eingeschaltet. Ein US-amerikanisches Berufungsgericht hat eine Klage auf Rückzahlung bereits zugelassen. Da die Weimarer Republik aber nicht mehr besteht, soll die Bundesrepublik Deutschland für die Schulden aufkommen. Deshalb muss sich die Bundesrepublik jetzt einem Verfahren in den Vereinigten Staaten stellen.
In den 1920er und 1930er Jahren haben die Demokraten Anleihen von über 208 Millionen US-Dollar bei amerikanischen Investoren aufgenommen. Das Geld wurde hauptsächlich für die Tilgung der Kriegsschulden verwendet. Als Adolf Hitler an die Macht kam, lies er die Rückzahlung umgehend einstellen. Das Geld wurde fortan für das eigene Volk und nationale Interessen gebraucht. Die US-Investoren gingen leer aus.
2008 reichte das Unternehmen World Holdings LLC eine Klage gegen die Bundesrepublik ein. Sie Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches und somit auch der Weimarer Republik. Versuchen kann man es ja mal lautet auch hier die Devise. Und wie mit vielen anderen Entschädigungszahlungen, die die deutsche Vergangenheit betreffen, steht auch hier das Ergebnis schon fest. Die ausstehenden Schulden werden wohl bezahlt werden.
Aber die Bundesregierung probt den Aufstand und will die Echtheit der Anleihen nicht anerkennen. Zudem berufen sich die Demokraten auf ein Abkommen nach dem Zweiten Weltkrieg, dass die Bundesrepublik einen guten Teil seiner Schulden befreit hat. Wie das Verfahren ausgeht, werden wir in naher Zukunft erfahren.
Die Italianisierung Südtirols schreitet voran
12. August 2010
Im Jahre 1919 wurde das zu Österreich-Ungarn gehörende Südtirol im Vertrag von Saint-Germain dem Königreich Italien zugesprochen. In den Jahren danach wurde versucht, die einverleibten Gebiete mit nicht-italienischer Bevölkerung sprachlich und kulturell italienisch zu dominieren und ihrer gewachsenen Identität zu berauben. So wurden beispielsweise Ortsnamen durch italienische Ersatznamen umbenannt, die deutsche Sprache in Kindergärten und Schulen verboten und die italienische Sprache als alleinige Amtssprache eingeführt.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Südtirol in einem schwierigen, langwierigen Prozess zur autonomen Provinz. Heute sind alle Ortsnamen zweisprachig ausgezeichnet, wobei ausschließlich die in vielen Fällen erfundenen italienischen Ortsnamen amtlich sind. Die deutschen Namen werden auf neueren Schildern in der Regel aber wieder zuerst genannt. Alle offiziellen Dokumente werden zweisprachig ausgestellt. Die vielfach geforderte Zweisprachigkeit der Bevölkerung ist aber nur teilweise umsetzbar.
In der vergangenen Zeit ist es um die Italianisierung ruhiger geworden. Doch nun wurde Bozener Landesregierung ein Ultimatum gestellt: Entweder sie ersetzt innerhalb von 90 Tagen die deutschsprachigen Wanderwegweiser durch die gesetzlich vorgeschriebenen zweisprachigen, oder die Staatspolizei wird die Wegweiser entfernen. Ob die italienische Polizei nichts Sinnvolleres zu tun hat als 36.000 Wandertafeln zu entfernen sei dahingestellt.
Minister Fitto, der für Berlusconi eigentlich als Koordinator fürs arme Süditalien fungiert, scheint sich hier am Ethno-Säuberer Ettore Tolomei zu orientieren, der nach 1918 einfach tausende Phantasienamen über der Landkarte ausschüttete, um seinen Traum von einem Groß-Italien bis zum Brenner zu verwirklichen. Südtiroler Politiker geben sich kompromissbereit und hoffen auf eine Lösung. Begriffe wie „Hütte“ oder „Wiese“ könne man ja ruhig auf Italienisch dazuschreiben – damit sich Minister Fitto in seinen geliebten Dolomiten nicht komplett verirrt.
„Die Vereinigten Staaten sind bankrott“
11. August 2010
Die US-Notenbank FED lässt den Leitzins auf dem historischen Tief. Die Botschaft hinter dieser Nachricht: Die Lage der Wirtschaft ist schlechter als erwartet.
Der US-Wirtschaftsdient Bloomberg findet klarere Worte: „Das ist doch ganz klar: Die USA sind bankrott. Weder höhere Ausgaben noch niedrigere Steuern können dem Land dabei helfen, seine Rechnungen zu zahlen. Das Volumen der Verschuldung falle tatsächlich 15 Mal höher aus als von der Regierung beziffert: aktuell rund 202 Billionen Dollar. Der US-Kongress habe in den vergangenen Jahren behutsam einen Teil der Schuldenmasse als „inoffiziell“ markiert, um ihn aus der Bilanz zu nehmen.
Fed-Chef Ben Bernanke sei offenbar bereit, seinem Spitznamen „Helicopter Ben“ alle Ehre zu machen. Er pumpt durch den Kauf neuer Wertpapiere wieder Geld in die Wirtschaft. Ein Aufschwung sieht anders aus.
Was wird aus Afghanistan?
9. August 2010
Seit dem 07. Oktober 2001 herrscht in Afghanistan offiziell wieder Krieg. Zur Ruhe kommen ist das zentralasiatische Land in den vergangenen 30 Jahren aber nie. Nachdem die Invasion der Sowjetunion 1979 gescheitert war, versank das Land im Bürgerkrieg. Die Talibans konnten sich gegen die Mudschaheddins durchsetzten. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hatten die USA das Land als erstes Ziel ihres Anti-Terror-Kampfes ausgewählt. Scheinbar gedeckt durch den Artikel 51 der UNO-Charta, da ein Mitglied der NATO angeblich aus Afghanistan aus angegriffen worden sei, waren nun die anderen Staaten verpflichtet den USA militärisch beizustehen. Dass die Anschläge von Afghanistan aus begangen worden sind gilt heute als offiziell wiederlegt.
Seit Herbst 2001 versuchen die USA nun schon mit ihren Verbündeten das Land unter ihre Kontrolle zu bringen. Ähnlich wie die Sowjetunion konnten die USA einen schnellen militärischen Sieg über die Afghanen vermelden. Die wichtigsten Verkehrs- und Knotenpunkte wurden besetzt und ein neuer Regierungschef wurde eingesetzt. Aber die Afghanen leisten seither Widerstand. Täglich kommt es zu Anschlägen mit vielen Toten und Verletzten. Den Kampf gegen das afghanische Volk können die USA und ihre Verbündeten nicht gewinnen.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich dieses Land erfolgreich gegen eine Weltmacht zur Wehr setzt. Als 1979 die Sowjetunion in Afghanistan einmarschiert ist, um einen islamischen Revolution zu verhindern, holten sie sich mehr als nur eine blutige Nase. Ausgerüstet mit modernen Waffen durch den us-amerikanische Geheimdienst CIA konnten sich die Afghanen gegen die kommunistischen Besatzer erfolgreich wehren. Mit dem Rückzug Anfang 1989 begann der Untergang der Sowjetunion.
Um einem ähnlichen Schicksal zu entgehen, machen sich die USA Gedanken über ihren weiteren Verbleib in dem Land am Hindukusch. Würden sich die us-amerikanischen Soldaten mit ihren Verbündeten zügig zurückziehen, würden die Talibans die Gebiete in wenigen Tagen zurückerobern. Die schlecht ausgebildeten Regierungstruppen haben im Süden des Landes keinerlei Rückhalt im Volk. Von hier aus könnten die Truppen das Land komplett zurückerobern. Eine weitere Besetzung durch die Amerikaner ist aus logistischer und finanzieller Sicht unmöglich. Es steht also nur eine Option zur Debatte: Rückzug.
Ein Rückzug aus Afghanistan gestaltet sich aber äußerst schwierig. Diese Erfahrung mussten auch schon die Briten im 19. Jahrhundert und die Sowjetunion im 20. Jahrhundert machen. Nun wird in Washington über einen ganz anderen Weg nachgedacht: die Teilung Afghanistans.
Im regierbaren Norden, der rund 60 Prozent des Landes ausmacht, sollen 40.000 Soldaten die Stellung halten. Genauso viele wie in Südkorea. Die Luftmacht würde weiterhin gebraucht gegen Taliban-Stützpunkte im Gebirge entlang der pakistanischen Grenze. Der Süden soll den Talibans überlassen werden. Die Vorstellung eines terroristischen Chaos-Staats im Süden Afghanistans versetzt die Inder allerdings in Alarmzustand, ohne dass ihnen aber bisher eine zusammenhängende Strategie eingefallen wäre.

Die derzeitige Besatzung Afghanistans erinnert stark an die Besatzungszonen im besiegten Deutschen Reich.